Die Vielfalt gilt es zu schützen

 

 

 Liebe Freunde,

wetterbedingt fuhr die Insektengruppe des NZO am 12.08.2019 nicht in das NSG bei Hardheim sondern an den Reinheimer Teich. Zunächst führte die Exkursion durch die nördlich des NSG gelegenen blütenreichen Auwiesen der Gersprenz. Es konnten beobachtet werden: Schwalbenschwanz (häufig), Admiral, Zitronenfalter, Kl. Kohlweißling, Goldene Acht, Kurzschwanz-Bläuling (häufig), Hauhechelbläuling, Distelfalter, Gr. Ochsenauge, Kl. Wiesenvögelchen, Gitterspanner - Chiasmia clathrata, Vielzahn-Johanniskrauteule - Actinotia polyodon, Braune Tageule - Eulidia glyphica.

Im Bereich des Gersprenzaltwassers konnte ein Männchen der Blutroten Heidelibelle - Sympetrum sanguineum beobachtet werden (s. Foto), außerdem ein Biber und ein Eisvogel, sowie zahlreiche Weißstörche.

Zum Abschluss am NSG-Teichgelände brachte die zufällige Begegnung mit einem Kenner des Gebietes (Harald K.) viele Informationen über die Entstehung des NSG und die ornithologischen Besonderheiten.

Viele Grüße von Werner


 

Liebe Freunde,

für unsere Exkursion in das Obere Breitenbachtal, Landkreis. Miltenberg/Bayern hatten wir als Zielart den Dukatenfalter im Kopf, der auch zweimal beobachtet werden konnte (2 Männchen). Der Dukatenfalter ist überall sehr selten geworden und in Gebieten, die vor Jahrzehnten gute Populationen hatten, ganz verschwunden. Umso erfreulicher war unsere Beobachtung. Mit seinen großen Distelfluren bietet das Breitenbachtal aber auch Lebensraum für viele andere Insektenarten. An Schmetterlingen habe ich folgende Arten notiert:    Kleiner Kohlweißling (häufig), Admiral (Totfund), Distelfalter (stark abgeflogen), Tagpfauenauge (mehrere), Kaisermantel (3 Männchen, 1 Weibchen), Kleiner Fuchs, Großes Ochsenauge (häufig), Schornsteinfeger (häufig), Dukatenfalter (2 Männchen), GKK: 350ß418/5494003 und 3509678/5493923, Mädesüß-Perlmuttfalter (mehrere), Schachbrett (wenige), Kleiner Feuerfalter (1), C-Falter, einige frisch geschlüpft, Gammaeule (1). Am Wegrand (Waldrand) ist ein Nest der Großen Roten Waldameise (Formica rufa).

Liebe Grüße von Werner

 


Liebe Freunde,

bei unserer gemeinsamen Exkursion am 31.5.2019 an die "Mies" bei Würzberg habe ich folgende Schmetterlingsarten unter dem Quadranten 6320/III  notiert:

Tagfalter: Kleiner Feuerfalter - Lycaena phlaeas (2), Zitronenfalter - Gonepteryx rhamni (1). Hauhechel-Bläuling - Polyommatus icarus (1 Weibchen), Goldene Acht (Weißklee-Gelbling) - Colias hyale (1), Kleiner Kohlweißling - Pieris rapae (1), Kleines Wiesenvögelchen - Coenonympha pamphilus (mehrere);

Nachtfalter: Gitterspanner - Chiasmia clathrata (mehrere), Ampfer-Grünwidderchen - Adscita statices (häufig auf Kuckuckslichtnelke), Linienspanner - Siona lineata (2), Weißbinden-Labkrautspanner - Epirrhoe rivata (1).

Anbei Fotos vom Hauhechel-Bläuling-Weibchen und vom Weißbinden-Labkrautspanner.

Wer über die entsprechende Literatur verfügt, kann über die Arten nachlesen.

Liebe Grüße von Werner


 

 

Waldameisenschutz

 

Die Arbeitsgruppe trifft sich im Winterhalbjahr (Okt. bis März) an jedem
2. Montag im Monat, um 19 Uhr im Stiftungshaus in Kimbach mit
 -    Kurzvorträgen über Ameisen, Bienen, Wespen, Käfer oder Schmetterlinge 
      und über Verbesserung ihrer Lebensräume
 -   Artbestimmungen mit Binokularen
 -   Filmbeiträge zur Insektenwelt.

 

Im Sommerhalbjahr (April bis September) an jedem 2. Montag im Monat zu:
 -   Exkursionen zur Kartierung von Waldameisennestern im Odenwald und zur
      Beobachtung anderer Insektenarten
 -   Schutzmaßnahmen für Waldameisen-Nester (Pflege, Freischneiden und
     erforderlichenfalls Umsiedlung von Waldameisen-Völkern)
 -   Öffentliche Vorträge und Aktionen mit Schülern.

Bei Interesse: Kontakt mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Werner Horn,
Tel. 06062/4927.


Das NZO hat im Sommer 2003 als kreisweites Artenschutzprojekt die Waldameisenhege übernommen. Die Aufgaben und Ziele der z. Z. aus 11 Personen bestehenden Gruppe lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Kartierung der Waldameisennester im Odenwaldkreis und Erfassung mit natis
  • Schutzmaßnahmen für Waldameisen-Nester (Pfähle, Freischneiden, u.U. Abzäunungen
  • Artbestimmung von Waldameisen und anderen Ameisenarten
  • Vorträge, Exkursionen, Aktionen mit Schülern.

Inzwischen werden rund 250 kartierte Nester von Gruppenmitgliedern und anderen Personen betreut.

Das NZO pflegt die Zusammenarbeit mit der Ameisenschutzwarte Hessen und hat Kontakte zu bekannten Ameisenforschern.

Merkmale

Untergruppen

 

 Vorkommen

 

Spezifisches

 



Bildergalerie